Gemeinsam mit dem Growth-Team für regionalen Wissenstransfer der Hoschule Osnabrück haben unsere unsere Kollegen von Niedersachsen.next Dr.-Ing. Mathias Rechel, Dr. Norbert Gebbe, Katja Kulke und Dr. Nina Löchte einen Innovationsworkshop im Kontext des Projekts zur Cross-Industrial-Supply-Chain (CISC) ausgerichtet. Industrievertreter:innen haben mit Forschenden der Hochschule Osnabrück und dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) in drei Themenkomplexen die nächsten Ziele festgelegt.

Team 1 arbeitet am Aufbau eines Netzwerks, mit dem Ziel, Produkte aus nachhaltigeren Wertschöpfungsketten in den Markt zu bringen. Circular-Economy-Ansätze in der Kunststoffindustrie (Einsatz von Rezyklaten) und Kunststoffe aus biogenen Quellen stehen hier im Fokus. In Niedersachsen sind wir auf beiden Pfaden gut aufgestellt.
Team 2 hat sich die Entwicklung und Umsetzung eines komplett biobasierten und biologisch abbaubaren Innenraumbauteils für den Einsatz im Automotivesektor zum Ziel gesetzt. Im Bauteil sollen mechanische mit optischen und haptischen Funktionalitäten vereint werden. Neben den Vertreter:innen aus den Forschungseinrichtungen freuen wir uns die Expertise von Volkswagen und CLAAS im Team zu haben. Als Enabler für die anspruchsvolle Umsetzung sind die beiden technischen Startups Exipnos GmbH und revoltech dabei.
Team 3 kümmert sich um anforderungsgerechte Feedstocks für nachhaltigere Kunststoffe. Auch hier werden die Pfade biogene Materialien und Materialien aus Rezyklaten ergänzend gedacht. Themen sind die Verfügbarkeit von Rohstoffen und die Fragestellungen Wo stehen wir heute? Wie müssen Kapazitäten geplant werden, um zukünftige Märkte bedienen zu können? Welche Spezifikationen sind in der Umsetzung realisierbar? Welche Automotive-Bauteile kommen als erste Einsatzfelder infrage?

Die Ergebnisse der Gruppen werden am 4. November im Rahmen der Abschlussveranstaltung in Hannover vorgestellt.










